Grundschule Am Teimer

Naturparkschule Am Teimer

Unterricht nach den Herbstferien (Stand 25.10.2020)

Liebe Eltern,

wir möchten Ihnen einige grundlegende Informationen zum Schulbetrieb in Corona-Zeiten nach den Herbstferien mitteilen.

Hier nun Auszüge aus der E-Mail des Schulministeriums vom 08.10.2020 14:25 Uhr, Anmerkungen unsererseits haben wir in roter Farbe eingefügt:

„Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz:

Das Lüften der Schulräume hat nachweislich großen Einfluss auf die Verminderung der Viruslast und trägt zur maßgeblichen Reduzierung des indirekten Infektionsrisikos bei. Eine wirksame und regelmäßige Durchlüftung der Räume muss daher sichergestellt sein. Als Richtwert kann gelten: alle 20 Minuten und nach jeder Unterrichtsstunde für mindestens 5 Minuten. Kann eine wirksame Belüftung nicht gewährleistet werden, kommen solche Räume für den regelmäßigen Aufenthalt einer Mehrzahl von Personen nicht in Betracht.

[Als Schule empfehlen wir Ihnen als Eltern daher, Ihrem Kind einen warmen Schal, Pullover, Poncho, Hoodie, Decke o.ä. mitzugeben. Dieser/Diese kann in der Schule in einer mit Namen beschrifteten Tasche verbleiben.]

Diese und weitere aktualisierte Empfehlungen finden Sie in den gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden erarbeiteten und mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) sowie der Unfallkasse NRW abgestimmten „Hinweisen und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen in Zusammenhang mit Covid-19“. Diese werden regelmäßig nach Maßgabe der jeweils geltenden Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) aktualisiert. Eine aktualisierte Fassung finden Sie in Kürze unter dem bekannten Link im Bildungsportal https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten.

 

Notwendigkeit zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB) in den Schulen

Die CoronaBetrVO in der seit dem 01. Oktober 2020 geltenden Fassung (vgl. https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/200930_coronabetrvo_ab_01.10.2020.pdf) sieht hierzu vor, dass die Verpflichtung zum Tragen einer MNB für alle Personen gilt, die sich im Rahmen der zulässigen schulischen Nutzung in einem Schulgebäude oder auf einem Schulgrundstück aufhalten.

Dies sind vor allem die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte, das sonstige pädagogische Personal und Betreuungskräfte sowie Personal des Schulträgers. Eltern sind als Mitglieder der Schulmitwirkungsgremien erfasst. Außerhalb dieser begründeten Anlässe dürfte es in der Regel keine Notwendigkeit für andere Personen (auch nicht für Eltern) geben, das Schulgelände zu betreten.  

Nach § 3 CoronaBetrVO gelten Ausnahmen von der Verpflichtung zum Tragen einer MNB für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 im Unterrichtsraum auf ihren Sitzplätzen, abweichend davon für Schülerinnen und Schüler der Primarstufen im Klassenverband im gesamten Unterrichtsraum.

[Für die Sicherheit aller Beteiligten empfehlen wir als Schule jedoch dringend, dass die Schülerinnen und Schüler auch z.B. beim Umhergehen im Klassenraum eine MNB tragen. Wir Lehrerinnen und Lehrer werden weiterhin MNB tragen, wenn die 1,5m Abstand nicht eingehalten werden können. Bitte geben Sie Ihrem Kind einen „Reserve-MNB“ mit und achten Sie unbedingt auf eine entsprechende Reinigung.]

Darüber hinaus kann die Schulleitung aus medizinischen Gründen von der Pflicht, eine MNB zu tragen, befreien. Nach der aktuellen Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichtes für das Land Nordrhein-Westfalen bedarf es für diesen Nachweis grundsätzlich der Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attests, das gewissen Mindestanforderungen genügen muss. Aus dem Attest muss sich regelmäßig jedenfalls nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Grund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule alsbald zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultieren. Soweit relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu bezeichnen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist (vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24. September 2020 – 13 B 1368/20; https://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/ovg_nrw/j2020/13_B_1368_20_Beschluss_20200924.html).

 

Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern

Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht.

Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Entsprechende Pflichten gelten für volljährige Schülerinnen und Schüler.

 Die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen darlegen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begründeten Zweifeln kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Besucht die Schülerin oder der Schüler die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, soll die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

 

Rückkehr von Schülerinnen und Schülern [und Lehrerinnen und Lehrern] aus Risikogebieten

Schülerinnen und Schülern müssen sich nach der Rückkehr aus Risikogebieten nach Maßgabe der jeweils geltenden Coronaeinreiseverordnung (vgl. zu der ab dem 7. Oktober 2020 geltenden Fassung https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/201006_coronaeinrvo_ab_07.10.2020_lesefassung.pdf) regelmäßig in Quarantäne begeben. Wenn sie dies missachten und dennoch zur Schule kommen, spricht die Schulleiterin oder der Schulleiter aufgrund des Hausrechts das Verbot aus, das Schulgelände zu betreten. Unabhängig von den rechtlichen Folgen stellt ein solches Verhalten einen schweren Verstoß gegen die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme in der Schule dar.

Nach § 43 Absatz 2 SchulG müssen die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler im Falle eines Schulversäumnisses die Schule unverzüglich benachrichtigen und schriftlich den Grund mitteilen.  

Nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet und der Einreise nach Deutschland entfällt die Pflicht zur Quarantäne ab dem Zeitpunkt, ab dem Einreisende ein negatives Testergebnis nachweisen können. Hierfür gibt es aktuell zwei Möglichkeiten:

·     Nachweis eines negativen Testergebnisses bei der Einreise, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dieses          ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein.

·     Testung unverzüglich nach der Einreise (Testzentrum oder Hausarzt)


Sportunterricht unter Coronabedingungen

Die nach wie vor angespannte Infektionslage erlaubt es nicht, den Schulsport ohne Einschränkungen stattfinden zu lassen. Vorgaben für den Hygiene- und Infektionsschutz sind angemessen und mit aller Sorgfalt zu berücksichtigen. Es ist jedoch wichtig, dass der Schulsport und insbesondere der Sportunterricht gerade in der aktuellen Situation stattfinden, um Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen, gesundheitsförderlich zu wirken, Ausgleich zur außergewöhnlichen Situation im Schulbetrieb zu bieten und die Vorbereitung auf sportpraktische Prüfungsteile des Abiturs sowie im Rahmen weiterer Bildungsgänge zu ermöglichen.

Sportunterricht wird witterungsbedingt nach den Herbstferien in der Regel in den Sporthallen stattfinden. Voraussetzung für die Nutzung der Sporthallen ist eine Belüftungssituation, die einen Luftaustausch ermöglicht und die Aerosolkonzentration in der Sporthallenluft herabsetzt (vgl. „Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19“).

Die Hallennutzungssituation wird vor Ort durch den Schulträger in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Ämtern analysiert und die Hallen werden entsprechend freigegeben. Lehrkräfte veranlassen aktiv eine Querlüftung durch Öffnung der Türen und/oder Fenster. Dabei sind die Zwischenwände bei Mehrfachhallen nach jeder Stunde hochzufahren…“

[Die Kinder sollen bitte nach den Herbstferien lange bzw. warme Sportbekleidung mit in die Schule bringen, da wir auch in der Sporthalle regelmäßig durchlüften müssen.]

Unter folgendem Link finden Sie die vollständige Schulmail:

https://www.schulministerium.nrw.de/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/archiv-2020/08102020-informationen-zum-schulbetrieb

Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf unserer Homepage, da Regelungen infolge des dynamischen Infektionsgeschehens immer wieder angepasst werden müssen.

Sprechen Sie uns gerne bei Rückfragen an.

Sabine Arning und das Team der Grundschule Am Teimer 

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Achtung - Hinweise für die Herbstferien (Stand 1.10.2020)







Stand September 2020

 

 

 

 

 

 

 














Liebe Eltern,

wir hoffen, dass Sie eine schöne Sommerzeit verbringen und sich erholen konnten. Wie bereits vor den Sommerferien angekündigt, möchten wir Sie nun über den vorgesehenen Schul- und Unterrichtsbetrieb im neuen Schuljahr informieren. Alle Schülerinnen und Schüler sollen, im Rahmen eines angepassten Schulbetriebs, in Corona-Zeiten beschult werden.

Es gelten mit Beginn des Schuljahres neue Vorgaben:                                                                                                           An Grundschulen besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände, vorerst bis zum 31.08.2020, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Diese gilt auch, während sich die Kinder im Klassenraum bewegen. Ist der feste Sitzplatz eingenommen, darf sie abgelegt werden (Schulmail vom 03.08.2020).

Wir bitten Sie als Eltern, mit Ihren Kindern die Hygiene- und Abstandsregelungen auch zu Hause noch einmal zu besprechen. Bitte erklären Sie Ihrem Kind auch, dass „Knuddeln“, Raufen und Ringen mit den Mitschülerinnen und Mitschülern etc. nicht erlaubt sind.

Außerdem weisen wir darauf hin, dass die Kinder bei Erkältungssymptomen nicht zur Schule kommen dürfen. Nähere Informationen diesbezüglich erfahren Sie in der Schulmail vom 03.08.2020.

Um den Unterrichtsbeginn weiterhin zu entzerren, wird der zeitversetzte Unterrichtsbeginn beibehalten. Kinder, die zur ersten Stunde kommen, gehen um von 8.10 Uhr in ihren Klassenraum; Kinder, deren Unterricht zur zweiten Stunde beginnt, betreten um 8.55 Uhr ihren Klassenraum. Die konkreten Unterrichtszeiten Ihres Kindes erfahren Sie durch den Stundenplan, der den Kindern wie üblich am ersten Schultag ausgehändigt wird.

Kinder, die in der OGS angemeldet sind, betreten ihren Klassenraum / Gruppenraum nach Ankunft auf dem Schulgelände.

Die Kinder verbringen den Schulvormittag in ihrem Klassenverband mit möglichst hoher Stundenzahl bei der Klassenlehrerin und wenigen Fachlehrkräften. Nach wie vor werden die Pausen zeitversetzt stattfinden.

Wir werden mindestens bis zu den Herbstferien unseren Fokus auf die Kernfächer legen. Inhalte des letzten Schuljahres sollen intensiv wiederholt und gefestigt werden und neue Inhalte bearbeitet werden. 

Gleichzeitig wollen wir gezielt mit den Kindern üben, mit Wochenplänen o.ä. zu arbeiten, um sie im Falle einer vorübergehenden Schulschließung auf ein Lernen auf Distanz vorzubereiten.

Weitere Tipps für das Lernen auf Distanz sind diesem Schreiben beigefügt.

Der Sportunterricht soll bis zu den Herbstferien möglichst im Freien stattfinden.                                                                      Der Schwimmunterricht an den Kalletaler Grundschulen wird vorerst zurückgestellt.

Das AOK-Projekt und das Reiten finden „unter Vorbehalt“ vermutlich ab der 3. oder 4. Unterrichtswoche statt.

Schulfahrten, Eltern-Kind-Aktivitäten, Gottesdienste, u.a. stellen wir vorerst noch zurück.           

Wir wollen alle Vorsichtsmaßnahmen ausschöpfen und hoffen, dass so zunächst bis zu den Herbstferien ein reibungsloser Ablauf gelingen wird.


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